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Kempten – Herbstimpressionen

Veröffentlicht durch mt am 8. Oktober 2010

Im bunten Herbstkleid zeigen sich im Oktober die Bäume und Wälder. Von der tiefstehenden Sonne beleuchtet ergibt sich ein herrliches Ensemble vom letzten Grün über leuchtendes Gelb bis zum tiefen Rot. So auch am Schwabelsberger Weiher im Kemptener Stadtteil Thingers.

Der Schwablesberger Weiher ist ein eutropher Flachteich mit Verlandungsvegetation, welcher unterhalb des Mariaberges in Kempten liegt. Wegen seiner stadtnahen Lage ist er ein beliebtes Ziel für Spaziergänger, Radfahrer und Erholungssuchende.

Herbstlich bunte Laubbaumgruppe in Kempten (Allgäu)zum Start hier klicken

Laubbaumgruppe

  • Umfang: 360° x 180° (Kugelpanorama)
  • Technik: HDR (Belichtungsreihe)
  • Einzelaufnahmen: 114
  • Rohdatenmenge: ~ 4 GB
  • Aufnahmedatum: 06.10.2010

Schwabelsberger Weiher in Kempten im herbstlichen Glanzzum Start hier klicken

Uferansicht Schwabelsberger Weiher

  • Umfang: 360° x 180° (Kugelpanorama)
  • Technik: HDR (Belichtungsreihe)
  • Einzelaufnahmen: 114
  • Rohdatenmenge: ~ 4 GB
  • Aufnahmedatum: 06.10.2010

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Standort

Literaturnachweis und weiterführende Links:

Die Burghalde in Kempten

Veröffentlicht durch mt am 12. April 2009

Die Burghalde der ehemaligen Reichsstadt Kempten (Allgäu) hat eine wechselhafte Geschichte. Bereits zur römischen Kaiserzeit besiedelt, diente sie später als Sitz der Vögte des vor der Stadtmauer gelegenen Stiftes. In diversen Kriegen hatten die Schweden, Spanier und Franzosen ihr Intermezzo. Heute ist das Gelände am Rande der Altstadt vor allem ein beliebtes Naherholungsgebiet und Standort der Kemptener Freilichtbühne.

Die ältesten Fundstücke von der Burghalde stammen aus der römischen Kaiserzeit. Unter dem Druck der eindringenden Alemannen ab 233 n. Chr. erfolgte die Befestigung als Kastell. Damals wurde die große Landstadt Cambodunum auf dem Lindenberg aufgegeben und es entstand am Fuß der Burghalde die neue Siedlung Cambidanum, die bis ins 5. Jh. n. Chr. besiedelt blieb. Zur Nutzung des Burghaldehügels gibt es erst ab dem Hochmittelalter wieder sichere Hinweise, als der Fürstabt – angeblich im Jahr 1223 – einen Turm auf seiner Burg erbauen ließ. Die Reste dieses großen Buckelquaderturms sind in der Westwand des Pavillons noch erhalten. Die Burg des Abtes stand auf der Nordseite des Hügels, der Stadt zugewandt, und war durch eine Quermauer vom Hügelplateau abgegrenzt.

Durch eine List gelang es den Kemptener Bürgern 1363 die Burghalde einzunehmen. Die Burg wurde dabei stark beschädigt und dem Fürstabt und seinem Vogt gelang nur knapp die Flucht. Nach einem langen Rechtsstreit, welchen der Abt gewann, verkaufte dieser „um des lieben Friedens willen“ 1379 den Burghügel an die Stadt, welche ihn landwirtschaftlich und als Steinbruch nutzte. Nach 1488 bezog man die Burghalde in die Stadtbefestigung ein.

Im Verlauf des 30-jährigen Krieges besetzten abwechselnd die Schweden und die kaiserlichen Truppen die Burghalde. Im Spanischen Erbfolgekrieg wurde sie 1703 vom französischen Militär zu einer Festung ausgebaut und schon 1705 auf Befehl des Prinzen Eugen geschleift.

Wärterhaus auf der Burghaldezum Start hier klicken

Das Wärterhaus


1865 nahm sich der neu gegründete Burghaldeverein des Ruinenfeldes an, errichtete eine parkähnliche Anlage und baute 1870 das Wärterhaus, welches seit 2004 das Allgäuer Burgenmuseum beherbergt.

Blick von der Burghalde auf die Altstadtzum Start hier klicken

Blick auf die Altstadt


Gerade im Frühjahr und Spätherbst, wenn die Bäume kein Laub tragen, bietet die Burghalde einen schönen Ausblick auf die Kemptener Altstadt.

Standort