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Archiv der Kategorie ‘Gebäude’

Allgäu – Die Alttrauchburg

Veröffentlicht durch mt am 20. Februar 2011

Die Ruine der Alttrauchburg ist eine der besterhaltenen Burgen des Allgäus. Sie liegt über dem Weitnauer Gemeindeteil Kleinweiler im Landkreis Oberallgäu in Schwaben. Von der hoch- bis nachmittelalterlichen Burganlage sind noch größere Mauerreste erhalten.

Die Höhenburg geht wahrscheinlich auf eine Vorgängeranlage der Grafen von Veringen und Nellenburg zurück. Diese Feste erscheint erstmals 1041 in den Schriftquellen.

Um 1150 wurde ein Zweig der Herren von Rettenberg mit der Herrschaft belehnt und nannte sich fortan „von Trauchburg“. Anfang des 13. Jahrhunderts verlegte Berthold von Trauchburg die Burg an ihren heutigen Standort und errichtete hier ein Festes Haus oder einen Wohnturm. Bereits 1258 ging das Lehen an die Truchsessen von Waldburg, welche die Herrschaft 1306 von den verschuldeten Grafen erwerben konnten. Der turmartige Kernbau wurde nun erweitert und überbaut. Im Süden entstand die geräumige Vorburg mit dem vorgeschobenen starken Viereckturm.

Während des Bauernkrieges wurde die Trauchburg 1525 geplündert und beschädigt. 1546 besetzten die Truppen des Schmalkaldischen Bundes die Burg. Aus diesen Gründen legte man im 16. Jahrhundert eine Zwingeranlage um die Kernburg, die durch Artillerierondelle verstärkt wurde. Auch die Befestigung der Vorburg verstärkte man bei dieser Gelegenheit.

1628 konnten die Waldburger den Reichsgrafentitel erwerben und siedelten 1690 in ihr Schloss nach Kißlegg über. Ab 1729 nutzte man die leer stehende Trauchburg als Steinbruch für den neuen Schlossbau in Kißlegg. Weitere Teile wurden 1784–1788 für den Neubau des Schlosses Neu-Trauchburg bei Isny abgebrochen.

1772 starb die jakobinische Linie der Waldburger mit Graf Franz Carl Eusebius aus. Das Erbe ging an die Linie der Grafen von Waldburg-Zeil. Noch heute befindet sich die Burg im Besitz dieser Familie.

Virtuelle Tour

Die Panoramen der Alttrauchburg sind miteinander verknüpft. Sie können so einen virtuellen Rundgang durch die Burgruine unternehmen. Klicken Sie im Panorama auf einen der Hotspots (die animierten Kreise), um die Ansicht auf diesen Standpunkt zu wechseln.

Die Panoramen wurden als Kugelpanoramen in HDR Technik aufgenommen und aus jeweils 114 Einzelaufnahmen zusammengesetzt.

Die Alttrauchburg - Burghof von der Galeriezum Start hier klicken

Galerie

Der Burghof von der Galerie aus gesehen.

Die Alttrauchburg - Stiegenhauszum Start hier klicken

Stiegenhaus

Der Burghof vom Stiegenhaus.

Die Alttrauchburg - Burghofzum Start hier klicken

Burghof

Der Burghof der Alttrauchburg.

Die Alttrauchburg - Dürnitzzum Start hier klicken

Dürnitz

An den Burghof schließt sich die Dürnitz an. Sie war Aufenthaltsort von Händlern und reisenden Söldnern. Oberhalb der Dürnitz befand sich das Palas, die Herrschaftsräume.

Die Alttrauchburg - Die Burgmauerzum Start hier klicken

Burgmauer

Von der Burgmauer hat man einen wunderbaren Blick ins Wengener Tal.

Die Alttrauchburg - St. Georgs Kapellezum Start hier klicken

St. Georgs Kapelle

Auf dem Plateau unterhalb der Alttrauchburg befindet sich die St. Georgs Kapelle. Sie wurde 1980/1981 von der Bergkameradschaft Enzian erbaut.

Datum der Aufnahmen: 12.10.2010

Hinweis

Die Panoramen können durch einen Klick auf das Vorschaubild geöffnet werden. Zur Ansicht des Panoramas wird das kostenlose Adobe Flashplayer Plugin benötigt.

Die Panoramen dieses Artikels sind zusätzlich für Browser mit HTML5 CSS 3D Transforms Unterstützung gerechnet und können deshalb auch auf dem Apple iPhone oder iPad dargestellt werden.

Standort

London – Palace of Westmister

Veröffentlicht durch mt am 13. Februar 2011

Der Palace of Westminster (Westminster-Palast) ist ein monumentales, im neugotischen Stil errichtetes Gebäude in der City of Westerminster in London. Zusammen mit der Westmister Abbey und der St. Margaret’s Church wurde der Palast am Parliament Square in unmittelbarer Nähe zu den Regierungsgebäuden am Whitehall durch die UNESCO in 1987 zum Weltkulturerbe erklärt.

Palace of Westminster dient seit 1295 dem britischen Parlament, welches aus dem House of Commons und dem House of Lords besteht, als Parlamentssitz. Aus diesem Grund wird er allgemein auch gerne als Houses of Parliament bezeichnet.

Die ältesten erhaltenen Teile des Palastes sind die Westminster Hall aus dem Jahr 1097 sowie der Jewel Tower, der etwa 1365 erbaut wurde. Ursprünglich diente er als Residenz der englischen Könige, doch seit 1529 hat kein Monarch mehr dort gelebt. Vom ursprünglichen Gebäude ist nur wenig erhalten geblieben, da es am 16. Oktober 1834 bei einem verheerenden Großbrand fast vollständig zerstört wurde. Die für den Wiederaufbau verantwortlichen Architekten waren Charles Barry und Augustus Pugin.

Der wohl bekannteste Teil des Palastes ist der Uhrenturm (Clock Tower) mit der Glocke Big Ben. Ihm gegenüber an der Südwestecke befindet sich der Victoria Tower. Der viereckige Turm ist mit seinen 98,45 Metern der höchste Turm des Gebäudes.

Die wichtigsten Räume des Palastes sind die Ratssäle des House of Commons und des House of Lords. Daneben gibt es rund 1100 weitere Räume, darunter Sitzungszimmer, Bibliotheken, Lobbys, Speisesäle, Bars und Sporthallen. Der Begriff Westminster ist im britischen Sprachgebrauch oft gleichbedeutend mit dem Parlamentsbetrieb.

London - Palace of Westminster/Houses of Parliament im Abendrotzum Start hier klicken

Palace of Westmister im Abendrot

Auf diesem Panorama ist Palace of Westmister im letzten Licht des Tages zu sehen.

Die Aufnahme entstand am 23.06.2001 um 21:40 Uhr

London - Palace of Westminster/Houses of Parliamentzum Start hier klicken

Palace of Westmister

Das Panorama zeigt die Lambeth Bridge, Palace of Westmister und die Westminster Bridge kurz vor Sonnenuntergang. An der rechten Seite sieht man noch Teile des London Eye und der County Hall.

Die Aufnahme entstand am 23.06.2001 um 21:05 Uhr

Standort

Literaturnachweis und weiterführende Links:

Vatikan – Aussicht vom Petersdom

Veröffentlicht durch mt am 31. Oktober 2010

Die Peterskirche in Rom, im deutschen Sprachraum meist Petersdom genannt (auch: Basilika St. Peter; Petersbasilika; Vatikanische Basilika, italienisch: San Pietro in Vaticano, lateinisch: Sancti Petri in Vaticano oder Templum Vaticanum), ist die größte der Patriarchalbasiliken in Rom und das Zentrum des unabhängigen Staats der Vatikanstadt.

Die Kirche ist dem Apostel Simon Petrus geweiht, auf dessen mutmaßlichem Grab sie errichtet wurde. Bereits um das Jahr 324 ließ Konstantin der Große an dieser Stelle eine Kirche bauen (Alt St. Peter). Grundsteinlegung für das heutige Gebäude war der 18. April 1506.

Die Innenfläche des 211,5 m langen und 132,5 m hohen Baus beträgt rund 15.160 m² und bietet rund 20.000 Menschen Platz. Somit ist der Petersdom nicht nur eines der größten Kirchengebäude der Welt, sondern er bietet sogar einen der größten Innenräume der Welt. Das Langhaus hat eine Länge von 187 m und eine Breite von 27,50 m, das Querschiff ist 138 m breit. Die Bauzeit betrug rund 120 Jahre.

Die doppelschalige Kuppel der Basilika St. Peter ist das größte freitragende Ziegelbauwerk der Welt. Sie hat einen Durchmesser von 42,34 m (86 cm weniger als das Pantheon, ist aber mit 43,20 m höher) und wird von vier fünfeckigen Pfeilern mit einem Durchmesser von je 24 m getragen. Im inneren Kuppelfries steht in zwei Meter hohen Buchstaben das Zitat aus dem Matthäus-Evangelium: Tu es Petrus et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam et tibi dabo claves regni caelorum (Du bist Petrus [latinisiert von griechisch πετρος petros: der Fels], und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und Dir gebe ich die Schlüssel zum Himmelreich.) Die Laterne über der Kuppel ist auf über 510 Stufen zu erreichen. Die ersten 190 Stufen bis zur Dachterrasse können mit einem Lift überwunden werden.

Von der Laterne bietet sich ein hervorragender Panoramablick auf den Vatikanischen Hügel, den Petersplatz und das umgebende Rom.

Blick über Rom und Vatikan Stadt - von Sancti Petri in Vaticanozum Start hier klicken

Daten der Kathedrale

  • Länge: 211,5 m
  • Breite: 187 m
  • Kuppelhöhe: 132,5 m
  • Fläche: 15.160 m²
  • Bauzeit: 120 Jahre
  • Fertigstellung: 1626
  • Datum der Aufnahme: 20.11.2008

Standort

Literaturnachweis und weiterführende Links:

London – Aussicht von Saint Paul’s Cathedral

Veröffentlicht durch mt am 21. September 2010

Die Saint Paul’s Cathedral in London gehört zu den größten Kathedralen der Welt. Sie liegt im Stadtbezirk City of London, etwa 300 m nördlich der Themse und ist Sitz der Diözese von London. Neben der Westminster Abbey gilt sie außerdem als die bekannteste Kirche der britischen Hauptstadt.

Bereits ab dem 7. Jahrhundert stand an dieser Position eine Kirche. Der damalige Holzbau wurde mehrfach durch Brände zerstört und insgesamt fünf Mal erneut errichtet. Die Normannen begannen um 1087 mit dem Neubau einer Kathedrale, die nach ihrer Vollendung 1314 zu den längsten und höchsten Gebäuden des Mittelalters zählte. Zurzeit Heinrich des VIII. begann ein Verfall des Kirchenbaus. Bei einen Blitzeinschlag 1561 wurde einer der Türme und 1666 der gesamte Bau im Großen Brand von London vollständig zerstört.

Londons damals wohl bedeutendster Architekt, Sir Christopher Wren, entwarf neben vielen anderen Gebäuden auch die neue St. Paul’s Cathedral. Sein Vorbild war der “Petersdom in Rom“, woraus die große Ähnlichkeit der beiden Gebäude resultiert. Sein ursprünglicher Entwurf wurde aber als zu radikal und zu teuer abgelehnt. Erst 1675 wurde ein deutlich abgespeckter Plan angenommen. Während der 40 jährigen Bauzeit wurden zahlreiche Planänderungen vorgenommen, so dass die Anfang des 18. Jahrhunderts vollendete Kathedrale letztendlich mehr dem ursprünglichen Entwurf als der Version von 1675 gleicht.

Die Kathedrale hat eine kreuzförmige Grundfläche, die in Ost-West Richtung ausgerichtet ist. In der Mitte dieses Kreuzes befindet sich eine Kuppel, auf der sich eine 750 Tonnen schwere Laterne befindet, die in 111 m Höhe endet. 111 m entsprechen 365 Fuß hoch, einen Fuß für jeden Tag im Jahr.

Die Kuppel ist die zweithöchste Kirchenkuppel der Welt (nach der des “Petersdomes in Rom“). Im Innenraum in etwa 30 Metern Höhe befindet sich eine Galerie mit etwa 34 Meter Durchmesser. Diese “Whispering Gallery” ist berühmt dafür, dass durch Reflektionen des Schalls, welche durch die Krümmung der Kuppel verursacht werden, jedes geflüsterte Wort auf der gegenüberliegenden Seite der Galerie hörbar ist.

Wer die 426 Stufen des Aufstiegs auf die Kuppel nicht scheut (143 Stufen bis zur “Whispering Gallery” + 117 Stufen bis zur “Stone Gallery” + 166 Stufen bis zur “Golden Gallery”), kann sich über ein beeindruckendes Panorama über die Dächer Londons freuen. Wer nicht selbst aufsteigen will, kann sich das Panorama hier ansehen.

Blick über London - von St. Pauls Kathedralezum Start hier klicken

Daten der Kathedrale

  • Länge: 170 m
  • Breite: 75 m
  • Kuppelhöhe: 111 m
  • Turmhöhe: 47 m
  • Bauzeit: 40 Jahre
  • Fertigstellung: 1708
  • Datum der Aufnahme: 22.06.2001

Standort

Literaturnachweis und weiterführende Links:

Berlin – Platz der Republik

Veröffentlicht durch mt am 28. Februar 2010

Der Platz der Republik liegt im Berliner Ortsteil Tiergarten (Bezirk Mitte) im neuen Regierungsviertel in unmittelbarer Nähe der Spree. Er ist fast vollständig mit Rasen begrünt und wurde mit kleinen Hecken verziert. Im Osten wird er durch das bekannte Reichstagsgebäude und im Norden durch das Paul-Löbe-Haus abgeschlossen.

Er entstand um 1735 und diente bereits unter König Friedrich Wilhelm I. als Exerzierplatz für die preußischen Soldaten; man nannte ihn „Exerzierplatz vor dem Brandenburger Tor“. Er wurde 1867 als Stadtplatz gestaltet und nun Königsplatz genannt. Bevor 1884 bis 1894 das Reichstagsgebäude errichtet wurde, stand an seiner Stelle das Palais des preußischen Grafen Atanazy Raczyński.

Der vom Architekten Paul Wallot 1884 bis 1894 im Stil der Neorenaissance errichtete Reichstag, welcher bis 1918 den Reichstag des Deutschen Kaiserreichs und anschließend das Parlament der Weimarer Republik beherbergte, wurde durch den Reichstagsbrand von 1933 und durch Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt. Er wurde in den 1960er Jahren in modernisierter Form wiederhergestellt und von 1991 bis 1999 noch einmal grundlegend umgestaltet um den Ansprüchen eines modernen Parlamentsgebäude gerecht zu werden.

Links neben dem Reichstag befindet sich das Parlamentsgebäude welches nach dem Reichstags- und Alterspräsidenten des ersten Deutschen Bundestags Paul Löbe (SPD) als Paul-Löbe-Haus benannt ist.

Berlin: Platz der Republik - Reichstagzum Start hier klicken

Panorama Platz der Republik

Das Panorama zeigt den 36.900 Quadratmeter Platz der Republik mit dem Berliner Reichstag und dem Paul-Löbe-Haus. Es wurde in HDR Technik erstellt. Das Panorama entstand am Abend unmittelbar nach Sonnenuntergang. Die zahlreichen Übertragungswagen von Pressestellen aus der ganzen Welt waren zur Berichterstattung der Bundestagswahl 2009 angereist, welche zwei Tage nach der Aufnahme statt fand. Links im Hintergrund sind noch Teile des Kanzleramtes und des Berliner Hauptbahnhofes zu sehen.

Standort

Hamburg – Sankt Pauli Elbtunnel

Veröffentlicht durch mt am 17. Mai 2009

Der 1911 eröffnete Sankt Pauli-Elbtunnel – in Abgrenzung zum neuen Elbtunnel auch Alter Elbtunnel genannt – ist 426,5 Meter lang und verbindet mit seinen beiden Röhren die Innenstadt Hamburgs bei den St.-Pauli-Landungsbrücken mit Steinwerder und seinen Werft- und Industrieanlagen.

St. Pauli Elbtunnel im Querschnitt (von Flo Beck)

Er unterquert die Norderelbe und wird bis heute als öffentlicher Verkehrsweg genutzt. Bei seiner Eröffnung galt er als technische Sensation und steht seit 2003 unter Denkmalschutz. 2007 wurde er für die Auszeichnung “Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland” nominiert.

Bei seinem 1907 begonnenen Bau wurde Druckluft eingesetzt, um mittels des so erzeugten Überdrucks das Eindringen von Wasser zu verhindern. Die am Anfang und Ende gelegenen vertikalen Ausschachtungen erfolgten mit Hilfe eines eisernen Senkkastens. Die beiden horizontalen Tunnelröhren wurden im Schildvortriebsverfahren gebaut und führen mit einer Sohlentiefe von 24 Metern von den St.-Pauli-Landungsbrücken nach Steinwerder am südlichen Ufer der Norderelbe. Die Oberkante der sechs Meter hohen Röhren („für eine Kutsche mit aufgestellter Peitsche“) liegt zwölf Meter unterhalb des mittleren Hochwassers. Zwischen Tunnelröhre und Flussbett lag eine drei Meter dicke Schlickschicht.

Von insgesamt etwa 4.400 Arbeitskräften die bei diesem Projekt beteiligt waren, kamen drei Arbeiter, in Folge des Überdrucks beim Bau, durch die Taucherkrankheit ums Leben, zwei weitere starben bei Unfällen. 689 weitere Arbeiter überlebten die Taucherkrankheit. Die Gesamtkosten der Elbunterführung lagen bei 10,7 Millionen Goldmark.

Geschichte des Tunnels:

  • 1901: Entscheidung zum Bau – Planungsbeginn
  • 1907: Baubeginn
  • 1911: Eröffnung des Tunnels
  • 1951: Ausbau der alten Gleichstrombeleuchtung zugunsten von Leuchtstoffröhren.
  • 1956: Einbau von Lüftungsanlagen, um die durch zunehmenden Kraftfahrzeugverkehr gestiegenen Kohlenmonoxidwerte in Grenzen zu halten.
  • 1959: Einbau von je drei Fahrtreppen für den angestiegenen Fußgängerverkehr.
  • 1982-1983: Vollsperrung des Tunnels für die Errichtung einer 210 m langen Stahlbetonplatte auf dem Elbgrund zur Sicherung der Tunnelröhren im Rahmen der Fahrrinnenvertiefung.
  • Seit 1995: Umfassendes Programm zur Grundinstandsetzung mit dem Ziel, das ursprüngliche Erscheinungsbild von 1911 wiederherzustellen und gleichzeitig die technischen Anlagen dem Stand der Technik anzupassen. Die Arbeiten werden 2010 abgeschlossen sein, so dass der St. Pauli-Elbtunnel zu seinem 100jährigen Bestehen im alten Glanz erscheinen wird.
  • 2003: Der St. Pauli-Elbtunnel wird unter Denkmalschutz gestellt.

Der Alte Elbtunnelzum Start hier klicken

Die Tunnelröhre

Dieses Panorama wurde in der östlichen der beiden Tunnelröhren aufgenommen. Es entstand etwa in der Mitte zwischen den beiden Zugängen. Die Voransicht zeigt eine sphärische Projektion des Kugelpanoramas. Dadurch entsteht der Eindruck zwei Tunnelröhren zu sehen.

Standort

Literaturnachweis und weiterführende Links:

Die Burghalde in Kempten

Veröffentlicht durch mt am 12. April 2009

Die Burghalde der ehemaligen Reichsstadt Kempten (Allgäu) hat eine wechselhafte Geschichte. Bereits zur römischen Kaiserzeit besiedelt, diente sie später als Sitz der Vögte des vor der Stadtmauer gelegenen Stiftes. In diversen Kriegen hatten die Schweden, Spanier und Franzosen ihr Intermezzo. Heute ist das Gelände am Rande der Altstadt vor allem ein beliebtes Naherholungsgebiet und Standort der Kemptener Freilichtbühne.

Die ältesten Fundstücke von der Burghalde stammen aus der römischen Kaiserzeit. Unter dem Druck der eindringenden Alemannen ab 233 n. Chr. erfolgte die Befestigung als Kastell. Damals wurde die große Landstadt Cambodunum auf dem Lindenberg aufgegeben und es entstand am Fuß der Burghalde die neue Siedlung Cambidanum, die bis ins 5. Jh. n. Chr. besiedelt blieb. Zur Nutzung des Burghaldehügels gibt es erst ab dem Hochmittelalter wieder sichere Hinweise, als der Fürstabt – angeblich im Jahr 1223 – einen Turm auf seiner Burg erbauen ließ. Die Reste dieses großen Buckelquaderturms sind in der Westwand des Pavillons noch erhalten. Die Burg des Abtes stand auf der Nordseite des Hügels, der Stadt zugewandt, und war durch eine Quermauer vom Hügelplateau abgegrenzt.

Durch eine List gelang es den Kemptener Bürgern 1363 die Burghalde einzunehmen. Die Burg wurde dabei stark beschädigt und dem Fürstabt und seinem Vogt gelang nur knapp die Flucht. Nach einem langen Rechtsstreit, welchen der Abt gewann, verkaufte dieser „um des lieben Friedens willen“ 1379 den Burghügel an die Stadt, welche ihn landwirtschaftlich und als Steinbruch nutzte. Nach 1488 bezog man die Burghalde in die Stadtbefestigung ein.

Im Verlauf des 30-jährigen Krieges besetzten abwechselnd die Schweden und die kaiserlichen Truppen die Burghalde. Im Spanischen Erbfolgekrieg wurde sie 1703 vom französischen Militär zu einer Festung ausgebaut und schon 1705 auf Befehl des Prinzen Eugen geschleift.

Wärterhaus auf der Burghaldezum Start hier klicken

Das Wärterhaus


1865 nahm sich der neu gegründete Burghaldeverein des Ruinenfeldes an, errichtete eine parkähnliche Anlage und baute 1870 das Wärterhaus, welches seit 2004 das Allgäuer Burgenmuseum beherbergt.

Blick von der Burghalde auf die Altstadtzum Start hier klicken

Blick auf die Altstadt


Gerade im Frühjahr und Spätherbst, wenn die Bäume kein Laub tragen, bietet die Burghalde einen schönen Ausblick auf die Kemptener Altstadt.

Standort

Burgruine Sulzberg

Veröffentlicht durch mt am 6. April 2009

In der Nähe der Gemeinde Sulzberg im Oberallgäu befindet sich auf einem bewaldeten Kalksteinhügel die Burgruine Sulzberg. Mitte des 12. Jahrhunderts gebaut, beherbergte die Burg das Geschlecht der Sulzberger (Sulciberch). Nach dem Ende der Sulzberger Line ging die Burganlage 1525 an die Herren von Schellenberg.

Die Anlage entstand im Wesentlichen in sechs Abschnitten. Ab der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde im Osten des Sandsteingrates eine kleine Turmburg mit Ringmauer, Halsgraben und Brücke gebaut, die während des 12. Jahrhunderts nochmals erweitert wurde. Im 13. Jahrhundert brach man die alte Ringmauer ab, stockte den Wohnturm auf und errichtete eine hohe Schildmauer über dem Haupttor.

Um 1300 wurde die Burg nach Westen erweitert. Den Torbereich sicherte ein mächtiger Bergfried. Zusätzlich entstanden ein neuer Palas, eine Zisterne und das neue Haupttor. Gegen 1480-1485 wurde die Höhenburg durch Zwingeranlagen mit Geschützrondellen erweitert. Nach Westen schützte ein breiter Halsgraben die Hauptburg. Als Torsicherung diente ein dreieckiges Vorwerk welches vor dem Graben angelegt war. Den Süden der Kernburg sicherte zusätzlich ein niedriger quadratischer Turmbau.

Ein weiterer Umbau erfolgte Mitte des 16. Jahrhunderts. Nach den umfangreichen Zerstörungen während des Dreißigjährigen Krieges gab man die Feste 1648 endgültig auf.

In Folge der ersten Restaurierungsarbeiten im Jahr 1953 wurde 1983 ein Burgverein gegründet Dieser kümmert sich seither um die Pflege und den Erhalt der sehenswerten Anlage.

Burgruine Sulzberg im Frühjahrzum Start hier klicken

Die Aufnahme entstand an einem etwas trüben Tag im Frühjahr 2009. Sie besteht aus 117 einzelnen Fotos und wurde zu einem Bild mit insgesamt etwa 270 Megapixel zusammen gefügt.

Standort

Literaturnachweis und weiterführende Links:

Basilika St. Lorenz zu Kempten

Veröffentlicht durch mt am 25. März 2009

Weithin sichtbar beherrscht die Basilika St. Lorenz mit ihren beiden Türmen und der Kuppel das Stadtbild von Kempten. Als Kloster- und Pfarrkirche der einstigen Benediktinerabtei Kempten stellt sie, zusammen mit Kloster und Residenz, den ersten monumentalen Sakralbau in Deutschland nach dem 30jährigen Krieg dar. Sie ersetzte die alte Abtei, welche 1632 völlig zerstört wurde. 1969 erhob Papst Paul VI. die Hauptkirche des Allgäus in den Rang einer Basilica Minor.

Das fünfjochige Langhaus mit einem 65 Meter hohen Turmpaar am westlichen Abschluss ist 40,5 Meter lang und 16,3 Meter hoch. Die beiden Seitenschiffe sind mit 6,8 Metern etwas niedriger. Auf der ersten Panoramaabbildung ist dieses Haupt-, die beiden Seitenschiffe sowie die Empore zu sehen. Die Hauptorgel an der Stirnseite besteht aus 56 Registern, stammt aus dem Jahre 1866 und wurde 1939 erweitert. Zwei weitere Orgeln (um 1740) in Rokokogehäusen befinden sich im Chorraum. Die drei Orgeln sind jeweils einzeln, oder über einen gemeinsamen Spieltisch bedienbar.

Auf dem zweiten und dritten Panorama ist jeweils der achteckige Chorraum aus zentraler und etwas versetzter Perspektive zu sehen.

St. Lorenz Basilika - Hauptschiffzum Start hier klicken

St. Lorenz Basilika - Altarraum seitlichzum Start hier klicken

St. Lorenz Basilika - Altarraum zentralzum Start hier klicken

Diese Panoramen wurden in HDR Technik mit Mehrfachbelichtung aufgenommen. Sie besteht aus 117, beziehungsweise 120 Einzelbildern und haben einen Datenumfang von jeweils über 4 Gigabyte.

Standort

Wallfahrtskirche St. Alban

Veröffentlicht durch mt am 23. März 2009

Die kleine Wallfahrtskirche St. Alban steht auf einer Anhöhe bei Görwangs in der Nähe von Aitrang im Allgäu. Von dort hat man nicht nur einen schönen Blick über die Landschaft, sondern auch die Kirche hat etwas für’s Auge zu bieten.

Die Kirche ist insbesondere bei Brautpaaren wegen ihrer zahlreichen Verzierungen beliebt. Geweiht ist die Kirche dem Heiligen St. Alban, welcher der Legende nach seiner Hinrichtung sein eigenes Haupt zur Grabstätte trug. Diese Szene wird auch auf der üppig gestalteten Kassettendecke dargestellt.

Gebaut wurde die Kirche um 1510 und gehörte zum Kloster St. Mang in Füssen. Zwischen 1697 und 1704 wurde sie neu errichtet und im Jahre 1895 stürzte der ehemalige Westturm ein.

Wallfahrtskirche St. Albanzum Start hier klicken

Technik

Dieses Panorama wurde in HDR Technik mit Mehrfachbelichtung aufgenommen, um dem hohen Tonwertumfang gerecht zu werden. Es besteht aus 117 Einzelbildern und hat eine Gesamtdatenmenge von 4 Gigabyte.

Standort

Literaturnachweis und weiterführende Links: